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Die gebräuchlichsten Bindungsarten
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Glatte Bindung oder Leinwandbindung (1:1)
Diese Webart wird am häufigsten eingesetzt. Jeder zweite Draht wird eingebunden, die Kett- und Schussdrähte über- und unterlaufen sich in ständigem Wechsel und fixieren sich so gegenseitig. Gewebe in glatter Bindung garantieren äusserst präzise Maschen- bzw. Filteröffnungen. Bei dieser Webart sind die verwendeten Drähte dünner als die jeweiligen Öffnungen.

 

Köperbindung (2:2)
Falls eine im Verhältnis zur Maschenweite zu starke Drahtdicke verlangt wird, die der Verformung im Webprozess nicht mehr standhalten kann, wird diese Ausführung gewählt. Dabei werden mindestens zwei Drähte paarweise eingebunden mit nachfolgender Versetzung um einen Draht. Die Bindungsstabilität ist abhängig von der Kombination von Maschenweite und Drahtstärke und weist einen leichten Diagonalverlauf auf. Dank modernster Webtechnologie kann eine gute Bindungsstabilität erreicht werden.